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green cities of the future

Bauwerksbegrünung

NATÜRLICHER LEBENSRAUM
EINFACH GRÜN
GREENING THE CITY

Selten haben wir uns im urbanen Raum so sehr nach Grün und der Natur gesehnt, wie in Zeiten der Pandemie. Städtisches Grün erfährt eine Richtungsänderung, wird Ausdrucksmittel ökologischen Bewußtseins und städtebauliches Werkzeug gegen die Drohende Klimakriese.

Das deutschen Architekturmuseum DAM, präsentiert derzeit in Düsseldorf eine Ausstellung zum Thema Städte der Zukunft. Neben der wissenschaftlichen Perspektive nimmt die Ausstellung zugleich die technischen Möglichkeiten und praktische Fragen in den Blick.
Unsere Gärtner zeigen hier, wie einfach und doch vielfältig Grün stattfinden kann.

In Zeiten der Pandemie und der eingeschränkten Bewegungs- und Reisemöglichkeit wird der Mangel an Natur in der Stadt spürbar.
Das Bedürfnis nach Grün mit all seinen positiven Effekten, war noch nie so groß.

Heisse Städte im Klimawandeln

Der Urban-Heat-Island-Effekt entsteht dadurch, dass Gebäudefassaden und Asphalt die Sonnenenergie und damit die Hitze speichern, außerdem leiten Klimaanlagen warme Luft auf die Straßen, wo der Verkehr noch zusätzlich Hitze erzeugt.

Grün statt Grau wird immer mehr gefordert. Pflanzen können die Gebäudehüllen kühlen.
Durch den begrenzten Raum der Stadt werden zukünftig auch die Dächer und Fassaden begrünt werden müssen.

Wenn die Fassade grünt und blüht

Gute Gründe für grüne Wände

Fassadenbegrünungen sind nicht nur optisch ansprechend und bringen Grün in die Stadt, sie sind auch ökologisch sinnvoll:

  • Fassadenbegrünungen beeinflussen das Kleinklima aufgrund der beschattenden Wirkung und Verdunstung positiv. Sie haben somit die Funktion einer lokalen „naturnahen Klimaanlage“. Dieser Effekt ist umso größer, je mehr Gebäude eines Gebietes begrünt werden.
  • Im Winter können dauergrüne Rankpflanzen oder fassadengebundene Systeme Heizkosten sparen, da sie wie eine Isolierung wirken. Im Sommer schützen Wandbegrünungen die Fassade vor dem Aufheizen.
  • Schädliche Luftinhaltsstoffe und Staub werden vom dichten Laub einer Fassadenbegrünung festgehalten. Zusammen mit ihrer Verdunstungsleistung stellen Grünfassaden eine naturnahe Luftreinigungsanlage mit sehr geringem Platzbedarf dar, sie produzieren noch dazu Sauerstoff und binden CO2.
  • Eine durchdacht angelegte Pflanzenhülle ist ein natürlicher Schutzschild gegen Schlagregen und UV-Strahlung und erhöht dadurch die Lebensdauer einer Fassade.
  • Fassadenbegrünung stellt eine gestalterische und ästhetische Aufwertung der Bausubstanz dar. Die Attraktivität von Gebäuden kann durch Wandgrün maßgeblich gesteigert werden.
  • Begrünte Fassaden beleben und attraktivieren den öffentlichen Straßenraum. Sie erhöhen die Lebens- und Aufenthaltsqualität in Stadtquartieren, was sich wiederum positiv auf die Attraktivität für Fußgänger, auf die Lokalszene, das Nahversorgungsangebot und vieles mehr auswirkt.
  • Begrünte Fassaden bieten Lebensräume für Tiere in der Stadt.

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